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Wie können wir "Pflegeplätze" organisieren?
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Karin
Tierprofi


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Anmeldungsdatum: 15.08.2006
Beiträge: 634

Wohnort: Nähe München

BeitragVerfasst am: 19.05.2007, 11:07    Titel: Wie können wir "Pflegeplätze" organisieren?

Ich hab mir gedacht, vielleicht könnten einige von uns, die ja doch immer wieder Notfälle aufnehmen, mal überlegen, wie wir Leute dazu bringen, als Pflegestellen zu fungieren.

Man könnte doch damit "werben", daß die Leute a) was Gutes damit tun für die Tiere, b) sie ein Tier für € 0,00 bekommen c) die Kenner hier mit Rat zur Seite stehen d) man auf diese Art auch noch feststellen kann, ob man bestimmte Tiere auch wirklich mag. Und wenn die Tiere dann doch vermittelt werden, kommen ja wieder neue nach.

Sinnvoll ist es natürlich, wenn wir das mit den Leuten zusammen machen, die schon "einen Namen haben", wie z. B. unsere Saskia oder unsere Naddel oder alle, die auch als Verein angemeldet sind.

Was haltet ihr davon, Texte zu sammeln und was aufzusetzen, das dann z. B. bei wohlgesonnenen Tierärzten, Futterläden, Schulen etc. ausgehängt wird?

Wir brauchen allein schon hier in diesem Forum einige Futtergeber mehr, damit wir viele Notfelle unterbringen können.

Und noch ein Vorschlag: Wir könnten doch, jeder für sich, monatlich € 1,00 zur Seite legen. Wenn es dann wo nachweislich brennt, könnten wir damit aushelfen. Es kann ja immer schnell sein, daß auch Futterspender mal hohe TA-Kosten haben, nen größeren Notfall aufnehmen oder leider auch plötzlich arbeitslos werden. Und € 1,00 pro Monat dürfte die meistern von uns, die arbeiten, nicht schmerzen. Es soll ja keiner ausgenommen werden und keiner hier kommt betteln.

Ich kann jetzt z. B. die nächsten Monate für Fleurs Mäuse monatlich € ..... weglegen Oder vielmehr wieder in die Haushaltskasse zurück. Über den Winter hab ich die € ....... (es war nur ein kleiner Betrag) an die Katzenfrau Bärbel D... überwiesen. Die ist übrigens total nett und hat immer wieder angerufen und sich bedankt. Bei den Kosten, die diese Frau hat, ist das ein Tropfen auf den heißen Stein, aber er kommt zu 100% an und das lag mir am Herzen.

Ich quatsche ja mittlerweile auch schon die unmöglichsten Leute an, ob sie nicht Mäuse wollen oder Pflegestelle sein würden.

Ich werde auch mal Frau Minderlein von den Tierfreunden Brucker Land fragen, ob ich mich mal ganz frech zu denen an einen Stand mit stellen darf und um Pflegestellen für die kleinen Nager werben darf. Vor einigen Monaten war auch ein Stand beim Baumarkt in FFB, aber halt für Stubentiger etc. Da könnten wir uns doch auch mal was überlegen!

Also Leute, schmeißt eure Gehirnmotoren an und macht Vorschläge.

Ich bin sicher, daß auch ein paar dabei sind, die sagen werden, das bringt ja eh nichts etc. Denen möchte ich sagen, daß jeder Mensch seine eigenen Erfahrungen macht. Nur weil es bei einem nicht klappt, heißt das noch lange nicht, daß es anderer nicht hinbekommt.

Diese privaten Pflegestellen sind in meinen Augen noch wichtiger als die Tierheime, weil den Tieren dort auch mehr Zeit gewidmet wird, als es den Leuten im TH möglich ist. Das soll die Arbeit der TH-Leute nicht abwerten!!!!

So, jetzt hab ich genug gesagt für heute und ihr seid dran. Mal sehen, ob hier überhaupt was zusammengeht und auch was dabei rauskommt!

Karin
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Denise
Tierliebhaber/-in


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Beiträge: 132

Wohnort: Augsburg

BeitragVerfasst am: 21.05.2007, 14:46    Titel:

Hi!

Pflegestellen sind prinzipiell was Gutes- das stimmt. Allerdings finde ich, dass man den Leuten auch klarmachen muss, dass es kein Zuckerschlecken sein muss- das ist ganz ganz wichtig. Zudem find ich, dass man nicht wahllos Tiere an irgendwelche Plätze geben sollte- wenn jemand Pflegestelle sein möchte, sollte er/sie bevorzugt Tiere bekommen, mit der schon Erfahrungen gemacht wurden. Notfellchen sind häufig verschreckt, traumatisiert und/oder krank- Leute ohne Erfahrung werden da schnell überfordert und können nicht rechtzeitig eingreifen. Ohne Verein ists recht schwer, Pflegestellen gut zu betreuen, find ich- man braucht tatsächlich einiges an finanzieller Rückendeckung- aus zwei Gründen: Tierarztkosten können schnell in die Höhe schießen (z.B. bei Milbenbefall) und das Sammeln von Spenden ist nur Vereinen erlaubt ("Geschenke" darf man ja auch als Privatmann annehmen- aber Aufrufe etc. darf man nicht schalten).

Eine gute Pflegestelle sollte meiner Meinung nach über einen Quarantäneraum verfügen- das heißt: Sind eigene Tiere vorhanden, dürfen Notfellchen keinesfalls gleich in unmittelbare Nähe gelangen. Als Pflegestelle sollte man aus Gründen der Vorsicht unbedingt gewisse Grungregeln beherzigen (z.B. nach dem Kontakt mit fremden Tieren erstmal Hände desinfizieren, bevor ich mich meinen eigenen zuwende). Ich hab am eigenen Leib erfahren, wie es ist, sich Milben einzuschleppen- und ich bin sicher, dass jemand, der sich sowas mal durch Notfalltiere ins Haus holt, das nächste mal länger überlegt, Tiere aufzunehmen. Ganz toll wär es natürlich, wenn Notfellchen erstmal tierärztlich gecheckt werden würden, bevor sie in die Pflegestelle kommen- man darf nicht vergessen, dass vieles (Pilze, Parasiten) auch auf Menschen übertragbar ist. So sehr man auch viele Pflegestellen braucht- das sollte man nicht verschweigen.
Wichtig ist, dass Pflegestellen untereinander gut organisiert sind- und, dass es für nicht so Erfahrene immer einen Ansprechpartner gibt. Es ist quasi Tierhaltung "unter Aufsicht", bzw. "mit Betreuung".

Mit Aushängen in Tierarztpraxen etc. erreicht man vielleicht einige Leute, die bereit wären- aber man sollte trotzdem sehr genau aussuchen und notfalls tierhalterisch völlig "Unbedarften" erstmal Literatur empfehlen, persönlich beraten und die Motivation hinterfragen. Ehrlich gesagt gibts auch die eine oder andere "Pflegestelle", wo die Tiere im Tierheim weitaus besser aufgehoben gewesen wären- uns das gilt es zu umgehen. Mein Pepper ist aus so einer Stelle- nah dran am Tiermessi, keine schöne Sache....

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Liebe Grüße,

Denise
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Karin
Tierprofi


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Beiträge: 634

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BeitragVerfasst am: 22.05.2007, 08:38    Titel:

Hi Denise,

na das ist doch aber schon mal ein für mich guter Text! Den Verein hätten wir ja mit Saskia, wenn sie da mitmacht. Quarantäneraum finde ich gut, nur dann finden wir wohl fast keine Pflegeplätze... Nicht jeder mit Haus will Tiere oder Platz dafür schaffen.

Aber ich "arbeite" bereits jetzt mit Mundpropaganda. Leute, die mir Tiere bringen oder von mir holen, werden von mir "eingespannt" im Bekanntenkreis rumzufragen.

Der Punkt mit den TA-Kosten ist sehr wichtig. Die müßten die Pflegestellen selbst aufbringen. Ist ja bei mir nicht anders.

Und ich bin auch was evtl. Kosten betrifft oder welche Krankheiten Tiere haben/bekommen können, gnadenlos ehrlich! Allerdings ist es ja bei meinen Notfellchen eher so, daß die Traumatisierung ausgeschlossen werden kann (wie jetzt z. B. im Fall von Fleurs ehemaligen Schlangenhalterfuttermäusen, die sie von jemand bekommen hat, also nicht ihre eigenen!).

Ich finde es echt gut, wenn hier einige Meinungen dazu kommen, weil an alles denke ich ja auch nicht. Manche hier haben ja auch schon mehr Erfahrungen und ein Austausch ist schon wichtig.

Karin
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Verena
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BeitragVerfasst am: 22.05.2007, 09:14    Titel:

Hallo Karin,

also ich finde die Idee ansich auch sehr gut.
Allerdings würde ich vielleicht vermehrt in Tier-Foren probieren Leute zu finden die sich als Pflegestelle anbieten. So hat man wenigstens etwas mehr Gartantie dass die Leute dann auch wirklich tierlieb sind und Ahnung von dem haben was sie machen. Gibt halt leider auch viele die es zwar gut meinen aber trozdem alles oder vieles falsch machen.

Vielleicht auch einfach Leute die z.b. Saskia schon kennt, wo man eben weis das man denen da voll und ganz die Tiere anvertrauen kann.
Bei völlig fremnden wäre ich da immer etwas vorsichtig.

Vielleicht kann ich mich demnächst auch wieder als Pflegestelle anbieten, aber dann immer nur wenige Tiere gleichzeitig.

Ich habe derzeit ja noch die ganzen Notfallmeeris da und die sind leider alles andere als gesund. Gestern hab ich ein frisch operiertes wiederbekommen dems zwar jezt soweit gut geht aber es hat stark abgenommen. Und ein anderes lag einfach tot drinnen Traurig
Da die Vorbesitzerin schon erzählt hat dass ihr auch vor kurzem einige einfach gestorben sind befürchte ich halt jezt dass es was ansteckendes ist und kann natülrich deswegen erstmal keine weiteren Tiere aufnehmen.
Aber sobald da alle wieder gesund sind kann ich dann evlt. mal ein paar Tiere in Pflege nehmen.

Gruß,
Verena

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Denise
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BeitragVerfasst am: 22.05.2007, 09:39    Titel:

Hi!

Also, mit einem Verein als Rückendeckung könnte ich mir das ganze so vorstellen: Ein kleiner Teil des Vereinsvermögens wird zurückgelegt, um gegebenenfalls überschießende Tierarztkosten zu decken. Interessenten, die Pflegestelle sein möchten, werden eingeladen, sich erstmal eine andere Pflegestelle in ihrer Nähe anzugucken- und mit den Leuten zu sprechen, Fragen zu klären etc.. Es gibt pro Pflegetier bzw. Gruppe so etwas wie einen Vertrag, in dem festgehalten wird, dass das Tier/ die Tiere nur in den Besitz, nicht aber in das Eigentum der Pflegestelle übergehen. Des weiteren kann man individuell festlegen, wieviel Tierarztkosten eine Pflegestelle tragen will- von "Ist bereit, alle etwaig anfallenden Kosten zu übernehmen" bis hin zu "Sollten anfallende Tierarztkosten soundsoviel Euro übersteigen", gibts finanzielle Hilfe aus den Rücklagen. Mit Futterspenden und zugewiesenen Beratern (Leute, die sich mit der jeweiligen Tierart besonders gut auskennen, in der Nähe wohnen etc.) kann man unter die Arme greifen und zeitgleich ein Auge drauf haben, dass alles gut läuft.
Bewerben könnte man das Ganze als Alternative zu bloßen Mitgliedsbeiträgen, Zahlungen etc.. Wer wissen will, ob sein geld wirklich ankommt; wer skeptisch ist, ob seine finanzielle Unterstützung was bringt- das ist die Gelegenheit, es quasi am eigenen Leib zu erleben. Gelegentliche Sammtische, Treffen, Rundschreibenetc.. würden noch einen gesellschaftlichen Anreiz schaffen- veiel Menschen machen gerne bei etwas mit, wenn sie in einem Team gut aufgehoben sind und Gelegenheit haben, in Kontakt mit Gleichgesinnten zu treten. Könnte ich mir zumindest denken...

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Liebe Grüße,

Denise
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Karin
Tierprofi


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BeitragVerfasst am: 22.05.2007, 11:38    Titel:

Na jetzt kommt ja richtig Schwung rein! *freu*

Da sieht man gleich, wer schon mehr Erfahrung hat.

Das mit den Forenleuten ist halt auch immer so ne Sache.... vom Mausebande-F. sind ja auch nicht soviel hier in der Nähe. Und dann wollen ja manche Foren nicht mit anderen Foren zusammenarbeiten, wie das hier bei uns der Fall ist, sondern lieber für sich allein, aus Angst, daß die Mitglieder auch mal wo anders lesen... was viele Mitglieder ja doch tun. Irgendwie ist man dann halt schon auch auf Leute angewiesen, die man "kennt".

Karin
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Bianca
Tierprofi


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BeitragVerfasst am: 22.05.2007, 11:53    Titel:

Hallo,

Pflegestellen leisten gute Arbeit, doch kann man niemanden dazu zwingen. Nicht jeder Mensch, der tierlieb ist, eignet sich als Pflegestelle.
Man muss da wirklich höllisch aufpassen, denn es gibt auch pseudotierliebe Menschen, die denken sie seien es.

Wir haben einige in Behandlung, die von irgentwelchen Tierschutzorganisatioenen regelmäßig Tiere bekommen. Viele davon kann man in die Tonne hauen, wenn ich es mal so sagen darf. Diese Leute mutieren zu echten Tiersammlern, nehmen keine tierärztl. Hilfe in Anspruch und lassen die Tiere verwahrlosen.
Warum schreitet eine Tierschutzorganisation da nicht ein? Warum bekommen solche Leute weiterhin Tiere? Das frage ich mich allen ernstes.

Nicht jeder kann es haben, wenn immer wieder neue Tiere kommen und dann doch wieder gehen müssen, ich denke als Pflegestelle muss man sich darauf einstellen und loslassen können.

Desweiteren kann ich mir denken, das es natürlich sehr Zeitaufewändig ist, je nach dem wieviele Tiere man gerade aufnimmt.
Ich zähle mich zu den tierlieben Menschen, ich selber würde mich aber nie als Pflegestelle anbieten. Ganz ehrlich, neben meinem Beruf wäre mir das zuviel Arbeit... mit meinen eigenen Haustieren komme ich an manchen Tagen kaum hinterher.

Die Idee, monatl. einen Kleinen Betrag beiseite zu legen, finde ich super. Ich verdiene selber nicht sehr viel Geld und muss sehen, wie ich in manchen Monaten fast kaum hinkomme. Aber ich denke, einen Kleinen Betrag wegzulegen, für jemanden, der es noch dringender Braucht, ist eine sehr gute Idee.
Man möchte ja selbst auch, das einem in Notlagen mit Rat und Tat geholfen wird.

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Karin
Tierprofi


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BeitragVerfasst am: 22.05.2007, 15:38    Titel:

@Denise,

ich glaub, entweder sind die sog. Tierschutzorganisationen überfordert mit der Kontrolle oder es ist ihnen schlichtweg egal! Ich meine, hier für unser Forum würde es ja schon reichen, wenn wir grad mal für Mäuse, Renner, Hamster so vielleicht 10 gute und flexible Pflegestellen hätten. Hasen und "Schweine" landen ja eh fast immer bei Saskia. Und selbst, wenn wir nur eine oder zwei neue Pflegestellen "aufreissen", die nen Hamster oder Mäuse/Rennmäuse nehmen, ist das schon eine Hilfe. Es gibt da den netten Text des alten Mannes, der Seesterne ins Meer zurückwirft. Da macht auch jeder zurückgeworfene Seestern Sinn. Ich hab jetzt auch hier aus dem Forum ein Angebot, daß 2 Mäusejungs genommen werden. Die werden dann allerdings behalten. Und selbst wenn eine Pflegestelle ausfällt, weil diejenige das Tier/die Tiere doch behalten möchte, ist es in meinem Augen auch ein Gewinn.

Wichtig ist halt nur, daß wir erst einmal das Geld reinbekommen, damit z. B. Tiere auch kastriert werden können, um sie vermittelbar zu machen. Allein da kommt schon ein Vermögen an Kosten raus. Oder wie jetzt der Fall mit den Schildkröten. Die kosten ja richtig fett Kohle, wenn was ist. Es gibt sicher Leute, die gerne helfen würden, aber sich solche unerwarteten Ausgaben nicht leisten können. Und einfach ins Forum reinschreiben, "He Leute, schiebt mal Kohle rüber für meine Tiere" geht halt nicht. Käme auch nicht gut an. Außerdem möchte ich die Leute schon "kennen", denen ich da Kohle rüberschieb.

Die Idee mit gelegentlichem Stammtisch ist gut. Sowas haben die Tierfreunde Brucker Land auch.

Außerdem könnte man unsere Saskia mal einspannen *böse-grins* und bitten, die Eltern zu fragen, ob man einen kleinen Tag der offenen Tür organisieren könnte. Dann könnten die Leute sehen, wie die Tiere gehalten werden, man könnte erzählen und erklären, was da auf einen zukommt etc. Oder so ne Art Rundreise: Bei Saskia die Nins und Meeris gucken, vielleicht hat jemand Wellis etc., ein anderer hat Schildis oder Schlangen etc., wieder ein anderer Chinchillas oder Degus, bei wären dann die Mäuse/Rennmäuse dran. Die Besucher könnte man auch verteilen. Oder man trifft sich in einer Gaststätte und die Leuten können je nach Interesse einen Termin zum Anschaun vereinbaren. Wobei natürlich Voraussetzung sein sollte, daß einem die Leute auch sympatisch sind, jeden Deppen wollen wir ja auch nicht in der Wohnung haben. Aber vielleicht geht das auch schon wieder zu weit. Es ist halt auch sehr zeitintensiv für jeden von uns. Und oft haben wir ja auch nicht viel Zeit für uns.

Gerade drum find ich es auch so wichtig, daß hier unterschiedliche Meinungen zusammenkommen. Ich freue mich auch, daß sich hier einige an der Diskussion beteiligen. Selbst wenn dann doch nichts dabei rauskommt, nimmt der ein oder andere vielleicht doch ein paar umsetzbare Ideen mit.

Man könnte doch unserer Saskia - *nochmal-böse-grins* - auch mal wieder die Zeitungsleute auf den Hals jagen und so einen Spendenaufruf loslassen. Wichtig ist halt auch Werbung!

So, jetzt mach ich mir nen Kaffee und fütter dann meine Rasselbande.

Schönen Abend

karin
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Mimia
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BeitragVerfasst am: 27.05.2007, 16:22    Titel: Meld mich mal hier

Karin wir haben uns ja letzten donnerstag getroffen und ich hoff ich war dir so sympatisch wie du mir Smile

Würde mich freuen wenn ich in den kreis der "auserwählten" Plegestellen kommen könnt (nachdem ich ja schon ein Rennmausmädel übernommen habe)

treffen, gedankenaustausch... find ich alles super aber wer organisiert was??

morgen schau ich eine kleine Wohnung in München an. Mal schaun dann ware ich und meinen Mausls in ner nähe und nicht nur ich von Mo-Fr.
Aber Quarantäne Raum in einer 1Zim. Wohnung ist eher schlecht (Bad, Flur? Küche fällt eh weg) Müsste aber auch gehen wenn die Alteingesessenen/Eigenen Tiere auf der einen seite sind und auf der anderen Raumseite die Neuzugänge? oder

Anderen Pflegestellen/Pflegetiere Aufzwängen ist sowieso blöd wenn dan muss interresse an der einen Tierart bestehen und dann erst Infos befor Tiere einziehen.

Ausserdem finde ich Wichtig einen Verein als Schirmherr zu haben über den dan alles Organisiert wird.

LG Micha

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http://www.mimia.kilu.de der erste Teil ist schon mal fertig dürft gerne anschauen
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Bianca
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BeitragVerfasst am: 27.05.2007, 18:10    Titel:

Huhu,

die organisation und die Kontrolle finde ich sehr wichtig.
Wie ich ja schon ein Beispiel genannt habe, das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

Die Leute, von denen ich gesprochen habe, können mit einem Hund nicht umgehen. Meistens bekommen sie Welpen.... hatten auch schon einen eigegen Welpen, der aus komischen Gründen verstorben ist.
Dann hatten sie nun wieder einen GROßEN Hund, und das erschreckt mich wirklich, das die immer so große Hunde bekommen, der unverträglich war. Die Leute hatten keine Ahnung, wie man mit einem Halti umgeht und haben dem Hund eins angelegt. Das man dem Hund damit böse verletzungen zufügen kann, war denen nicht bewusst. Sie haben an dem Halti rumgerissen, das mir schlecht wurde. Dieser Hund war dann auch wieder weg, obwohl sie ihn behalten wollten.
Nun haben sie wieder einen Boxer-oder Bulldoggenwelpen... warum??

Zudem haben die Katzen, soweit ich weiß ein Geschwisterpärchen und "züchten" damit munter vor sich hin.
Unsere Versuche, diese Leute zur Vernunft zu bringen sind gescheitert... nun haben sie woanders hin gewechselt... neue Adresse haben wir nicht (Impferinnerung ist zurückgekommen). Man sieht sie nur ab uns zu in der Stadt mit dem Hund spazieren gehen. Zudem hat diese Familie noch einen Haufen Kinder, also irgentwie scheinen die nicht richtig im Kopf zu sein.

Warum kontrolliert ein Verein da nicht?? Die Zeit und die Lust darf einfach nicht fehlen um solche Leute zu kontrollieren. Und meiner Meinung nach, MUSS der Tierschutz auf solche Leute verzichten. Man bekommt völlig gestörte Hunde....

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Laimer Pfote
Tierprofi



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BeitragVerfasst am: 28.05.2007, 18:05    Titel:

huhu interessanter Austausch, denn Karin da angezettelt hat Lieb Ich stelle mir auch oft die Frage, wo ein Tierschutzverein hinschaut, wenn es um die Vergabe der Pflegestellen geht.... meines Erachtens ist das wie überall, wo Menschen zusammen kommen, um zu helfen: es menschelt halt.... jeder fühlt sich wichtig und jeder hat ein anderes Verständnis von Tierliebe und Tierhaltung. Ein grosser zeitgenössischer Philosoph hat mal gesagt:
HINTER JEDER TAT STECKT EINE GUTE ABSICHT
Die Leute, die sich als Pflegestellen anbieten, sind nicht von Grund auf böse und willkürlich, sondern sie gehen nicht mit den Zielen der jeweiligen Tierschutzorganisation konform....
Und da denke ich, sollte der Beginn sein.... Eine Zusammenfassung von gemeinsam erarbeiteten Ziele der Tiervermittlung, Haltungsbedingungen und finanzielle Rahmenbedingungen. Nur anhand von niedergeschriebenen Vorstellungen können wir Pflegeleute mit in unser Boot holen -
eine Art Qualitätsmanagment:
Beispiel: Du, liebe Pflegestelle hast einen Garten und könntest zwei Notkaninchen bis zur Vermittlung aufnehmen ? Ich, Naddl, biete Dir dafür einen geliehenen Stall, Heu und Stroh vom Bauern, erwarte aber, dass Du jeden Tag frisches Gemüse anbietest und (so wie Biene schon sagte) Du die TA-Kosten bis zu einem Betrag X übernimmst, dafür kümmere ich mich komplett um die Vermittlung, und die Schutzgebühr bekommst Du für die Pflege.....
Ich denke, über Geld redet man zwar nicht, aber das ist schon ein Beweggrund, sich als Pflegestelle anzubieten oder nicht....
Was haltet ihr von einem Pflegestellenkonzept ??
Naddl

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Tierschutz und Tiervermittlung rund um München
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Verena
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BeitragVerfasst am: 28.05.2007, 19:35    Titel:

Huhu Nadja,

vielleicht sollten wir doch nochmal drüber nachdenken einen eigenen Verein zu gründen
Oder wir steigen alle bei Saskia mit ein

Gruß,
Verena

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Bianca
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BeitragVerfasst am: 31.05.2007, 07:56    Titel:

Huhu,

bei Saskia mit einzusteigen wäre von der Distanz her doch schwierig.

Also och für meinen Teil würde mich als Pflegestelle NICHT anbieten und würde das auch nicht machen.
Wenn man selber ein schwer Krankes Tier und Beruftätig ist, ist man für jedes bisschen Freizeit dankbar. So geht es mir zumindest.

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Karin
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BeitragVerfasst am: 31.05.2007, 08:37    Titel:

Pflegestellenkonzept ist schon gut. Vielleicht hätte ich mich auch noch anders ausdrücken sollen:

Es wäre gut, wenn wir hier - wenigstens intern - mal näher wüßten, wer von uns schon mal was zur Pflege nehmen könnte. Einige kennen dann ja wieder andere, die wieder andere kennen etc. So haben wir dann schon mal Leute über Mundpropaganda, die evtl. als Pflegestelle in Betracht kommen könnten und auch willig sind. Und nicht gleich sauer werden, wenn es bei manchen Tieren dann doch länger dauert mit der Vermittlung oder die ggf. auch ein altes Tier in Gnade nehmen.

Mir ist schon klar, daß die meisten hier berufstätig sind und teile mehr oder weniger auch zu kämpfen haben um die Runden zu kommen.

Manchmal sind ja auch einige von uns bereit, Tiere zu nehmen, wo schon klar ist, daß Kosten kommen. ich will jetzt hier keine Preise nennen, aber außer Fleurs Beispiel mit den Schildis, die sie ein Schweinegeld kosten (und sogar Saskia jetzt schon um unsere finanzielle Hilfe gebeten hat), gibts ja leider auch immer Mäusejungs (sonst würde ich Fleur sofort aushelfen!) Bei mir kommen Theoretisch Kosten für 30 Kastras... 1 Kastra kostet im Schnitt an die € 50, außer der TA geht runter... Selbst wenn ich jetzt von € 30 "träume", kann sich jeder ausrechnen, was das kostet.

Und wenn es dann mit dem üblichen TA nicht klappt, sieht man ganz schön alt aus. Hätte ich das gewußt, hätte ich es mir nicht angetan.

Ich kenn mich mit Vereinen nicht sehr aus, weil ich in der Regel in keinen einsteige. Bei Saskia würde ich ne Ausnahme machen. Was bringt die Gründung von weiteren Vereinen, wenn die Mitglieder nicht an einem Strang ziehen? Und: Die Gründung kostet ja auch wieder Geld. Der Beitrag könnte ja freiwillig sein oder z.B. € 1,- im Monat. Die Frage ist nur, wie weit ist Saskia willig, die ganzen Finanzen im auge zu behalten etc. Sie hat ja schon genug Arbeit. Und dann gibt es ja auch hier sicher die einen oder anderen Mißtrauischen. Da wäre dann sinnvoll, daß wir hier ne Liste haben, wo drin steht, wer wieviel zahlt und wann das Geld eingegangen ist und wofür es wieder ausgegeben wurde. Inwieweit Saskia dem Finanzamt Rechenschaft schuldig ist als Verein - keine Ahnung. Oder wir machen so ne Art "virtuelles Sparbuch", wo wir reinschreiben z. b. Naddel - Juni 07 - € 5,-- weggelegt. Dann könnten wir sehen, was jeder bei sich daheim zur Seite gelegt hat, Saskia hat keine Arbeit damit und wenn jemand was braucht, sei es leihweise oder als "Spende/Zuzahlung" dann meldet sich derjenige und die einzelnen "Sparer" schicken es. Voraussetzung: Wenn einer z. B. nicht zur Meeri-/Nin-/Maus-Kastra zahlen will, vermerkt er/sie halt, wofür das virtuelle Guthaben benutzt werden kann. So steigen wir uns untereinander nicht auf den Schlips.

Ihr seht also, ich mach mir schon auch viele Gedanken. Und ich finde es gut, daß hier ganz unterschiedliche Texte kommen!

Und ich finde auch gut, daß z. B. jemand wie Bianca ganz offen sagt, daß ihr für den Verein die Distanz zu groß ist, sie es auch nicht machen würde, aus den genannten Gründen etc. Ich glaube, jedem von uns hier ist seine Freizeit wichtig und das ist auch gut so. Wir müssen ja auch mal auftanken! Ich sehe es aber auch so, daß selbst wenn jemand wie jetzt z. B. Bianca, sagt, ich nicht, es dann doch auch gut ist, wenn von ihr z. B. Anregungen oder andere Tips kommen. Es ist ja auch gut, wenn man Kontakt zu Leuten bekommt, die sich z. B. mit einer Tierart besonders gut auskennen oder wieder jemand anders kennen etc.

Hilfe muß nicht nur finanzielle Hilfe sein! Das kann auch mal Zettel aushängen sein etc.

So, und jetzt hab ich für meinen Teil genug gelabert und muß an meinem letzten Urlaubstag noch ein bisserl tun.

Vielleicht stellen wir hier ja doch noch was auf die Pfoten?

Karin
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Saskia
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Anmeldungsdatum: 02.04.2006
Beiträge: 3374

Wohnort: Oberschweinbach

BeitragVerfasst am: 31.05.2007, 09:48    Titel:

wie wäre es mit Plakaten die man in geschäftzen ect verteilt... mach ich auch immer.... udn evtl. läuft da ja mal ein Mäuse, Ratten, Hamsterfreund vorbei der Pflegetiere nehmen würde... dan antürlich in vielen foren abe rauch z.b. bei kijiji,dhd24, quoka.de und so weiter.... bei SUCHE ....
Bye

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I´Love ROBBIE WILLIAMS
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