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Kim Tierprofi
Geschlecht:  Alter: 48 Anmeldungsdatum: 07.04.2006 Beiträge: 867 Wohnort: Puchheim b. München
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Verfasst am: 11.08.2006, 06:50 Titel: Nachbars / VermietersKaninchen.... |
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Hallo Tierfreunde,
wieder mal ein Negativbeispiel, das durch Engagiertheit und "sich zuständig fühlen" wohl verhindert hätte werden können, will sagen, wer immer in seinem Umkreis schlecht gehaltene Tiere entdeckt: Bitte hin- , nicht wegsehen u. couragiert handeln:
Langohrs langsamer Tod
Auch Tiernothilfe kann Hasen nicht retten – Aufruf: Augen offen halten
Langohrs langsamer Tod
Von René Dupont
Rotenburg. Ein dickes Fell müssen die Mitarbeiter der Tiernothilfe Rotenburg haben. Was sie immer wieder zu sehen bekommen, geht an die Nieren. Bei dem jüngsten Fall handelt es sich um einen Hasen, der monatelang kaum beachtet vor sich hin vegetierte. Zu spät wurde die Tiernothilfe informiert. Auch sie konnte trotz großen Einsatzes den Hasen nicht mehr retten.
Vermieter meldete sich
Der Hase war in Bebra in einem Stall im Hinterhof eines Hauses untergebracht. Die Besitzerin, eine alte Dame, war gestorben, berichtet Christiane Müller von der Tiernothilfe. Kurze Zeit später meldete sich der Vermieter bei den Tierschützern und berichtete vom Zustand des Hasen. "Er fand es aber zu eklig, in die Nähe des Hasen zu gehen oder ihn gar anzufassen", erzählt Christiane Müller.
Und tatsächlich befand sich das Langohr in einem furchtbaren Zustand. Es klafften Löcher unter dem rechten Auge, im Nacken und an den Ohren.
Die Tiernothilfe holte das Tier in Bebra ab und brachte es bei der Vorsitzenden des Vereins, Brigitte Selent, in Lispenhausen unter. Nach dem Besuch beim Tierarzt hofften die Pflegerinnen immer noch, der Hase könne überleben. Doch dann war schnell klar, dass der Arzt das Tier einschläfern musste, um ihm weitere Qualen zu ersparen.
Für Brigitte Selent ist klar: Das Tier hat nicht erst seit wenigen Tagen kaum beachtet vor sich hinvegetiert. Die Krankheit habe mit Sicherheit schon vor einem Jahr begonnen. Milben müssen den Hasen damals befallen haben, später kamen die Fliegen und die Maden. Weil der Hase nicht behandelt wurde, wurde die Krankheit immer schlimmer.
Auch der Stall des Hasen sei viel zu klein gewesen, berichtet Brigitte Selent. Er saß in seinem eigenen Mist. Heu und Stroh gab es nicht. Regelmäßig gefüttert wurde er auch nicht.
Sofort Tiernothilfe anrufen
Für Brigitte Selent ist dieser Fall Anlass, dazu aufzurufen, Augen und Ohren noch mehr offen zu halten, um rechtzeitig zu erkennen, wo Tiere vernachlässigt werden. Die Vereinsvorsitzende bittet dringend darum, in solchen Fällen sofort die Tiernothilfe zu informieren.
Kontakt: Brigitte Selent, Telefon 06623/1787 und Christiane Müller, Telefon 06623/5402. _________________ - Tierheilpraktik - Tierpsychologie -
www.tierpsychologin-muenchen.de
Und schau hier: www.notfall-farm-bayern.de |
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Verena Forum-Admin
 Geschlecht:  Alter: 26 Anmeldungsdatum: 02.04.2006 Beiträge: 11296 Wohnort: Nähe München
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Verfasst am: 11.08.2006, 09:28 Titel: |
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Hallo Kim,
so was ist echt traurig...
Vor allem da es hätte verhindert wären können. Wenn es dem Vermieter schon „zu eklig“ war das Tier anzufassen etc. hätte er ja zumindest eher Hilfe holen können.....
Bei nem Menschen wäre das unterlassene Hilfeleistung bei nem Tier hingegen kümmerts niemanden :-(
Gruß,
Verena |
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Bianca Tierprofi
Geschlecht:  Alter: 24 Anmeldungsdatum: 06.04.2006 Beiträge: 3163 Meinen Charakter anschauen Wohnort: Duisburg
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Verfasst am: 11.08.2006, 12:24 Titel: |
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Hallo Kim,
da kann man mal sehen, zu was Leute fähig sind... und vor allem wozu sie nicht fähig sind. _________________ http://place-for-you.foren-city.de |
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Verena Forum-Admin
 Geschlecht:  Alter: 26 Anmeldungsdatum: 02.04.2006 Beiträge: 11296 Wohnort: Nähe München
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Verfasst am: 11.08.2006, 13:19 Titel: |
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Hallo,
ja vor allem wenns der Vermieter war... dann befand sich das Tier ja eignetlich auf seinem Grundstück also hätte er auch die Verantwortung dafür gehabt. Wenigstens sich drum zu kümmern dass es ins Tierheim kommt etc.
Gruß,
Verena |
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Simone Tierprofi

Alter: 23 Anmeldungsdatum: 02.04.2006 Beiträge: 820 Wohnort: nähe Rosenheim
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Verfasst am: 11.08.2006, 18:58 Titel: |
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Hallo,
finde ich auch totall ne Frechheit dass bei leidenden Tieren immer alle wegsehen. Nach dem Motto, das geht mich nichts an...
Solche Leute gehören
Auch wenns ned die eigenen Tiere sind... wenn die leiden muss man doch eingreifen!
Wenn ich mir vorstelle dass mit meiner Flocke vielleicht auch irgendwann sowas passiert wäre hätte ich sie ned aus ihrem Gefägnis da befreit....
Lg,
Simone |
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Kim Tierprofi
Geschlecht:  Alter: 48 Anmeldungsdatum: 07.04.2006 Beiträge: 867 Wohnort: Puchheim b. München
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Verfasst am: 14.08.2006, 17:38 Titel: |
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Hi ,
das sehe ich genau so, daß der Vermieter, auf dessen Grundstück sich das Tier befand und der es ja gesehen hat, tierschutzrelevant zur Rechenschaft gezogen werden müßte.
Aber welchen Polizisten u. Richter kümmert schon ein kleines Kaninchen???
Kim _________________ - Tierheilpraktik - Tierpsychologie -
www.tierpsychologin-muenchen.de
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Verena Forum-Admin
 Geschlecht:  Alter: 26 Anmeldungsdatum: 02.04.2006 Beiträge: 11296 Wohnort: Nähe München
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Verfasst am: 14.08.2006, 17:39 Titel: |
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Hallo,
ja das stimmt leider....
So ein Kaninchen kümmert niemanden...
Wäre es jezt ne ganze Scheune voll gewesen dann vielleicht eher aber so...
Echt traurig
Gruß,
Verena |
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Bianca Tierprofi
Geschlecht:  Alter: 24 Anmeldungsdatum: 06.04.2006 Beiträge: 3163 Meinen Charakter anschauen Wohnort: Duisburg
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Verena Forum-Admin
 Geschlecht:  Alter: 26 Anmeldungsdatum: 02.04.2006 Beiträge: 11296 Wohnort: Nähe München
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Verfasst am: 14.08.2006, 20:08 Titel: |
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Hallo Bianca,
naja bei den meisten Leuten ist es wohl nicht nur der fehlende Mut sondern viel eher die Faulheit und Trägheit. Ja nichts zum Tun haben wollen mit unangenehmen Sachen, lieber weg sehen udn hoffen dass es sich alleine erledigt...
Menschen neigen leider manchmal zu einem Vermeidungsverhalten.... und schieben unangenehme Dinge vor sich her nach dem Motto: Ein anderer wird sich schon drum kümmern....
Echt schade dass das so ist, aber leider denken viele Menschen so...
Sonst gebe es ja solche Fälle auch gar nicht....
Gruß,
Verena |
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Bianca Tierprofi
Geschlecht:  Alter: 24 Anmeldungsdatum: 06.04.2006 Beiträge: 3163 Meinen Charakter anschauen Wohnort: Duisburg
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Verfasst am: 16.08.2006, 11:27 Titel: |
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Hallo Verena,
sehen wir mal so wie es ist..... den meisten Menschen ist doch egal, was mit einem Tier passiert!!! _________________ http://place-for-you.foren-city.de |
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Kim Tierprofi
Geschlecht:  Alter: 48 Anmeldungsdatum: 07.04.2006 Beiträge: 867 Wohnort: Puchheim b. München
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Verfasst am: 18.08.2006, 08:29 Titel: |
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Hi,
ja, ist schlimm, daß es so viele ich-bezogene und desinteressierte/träge Leute gibt. Aber glücklicher Weise gibt es in Tierschutzforen und Tierschutzvereinen einige Leute, die hin- statt wegsehen und die auch noch ein paar andere, die von Hause aus tierlieb sind, dazu motivieren können, ihre Trägheit öfter zu überwinden
Gruß, Kim _________________ - Tierheilpraktik - Tierpsychologie -
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