Kim
Tierprofi
Geschlecht:  Alter: 52 Anmeldungsdatum: 07.04.2006 Beiträge: 1350 Wohnort: Nähe München
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Der Wert des Lebens, mensch sieht es, besitzt keinen inhärenten Wert an sich, immer noch leider; es sei denn, es betrifft die angebliche -christliche???- Krone der Schöpfung, den Menschen, und auch der Papst meinte noch in diesem Jahr: "Tiere seien dazu da, vom Menschen genutzt zu werden, auch völlig egal sei es, ob zum (Fr)essen oder zum Verbrauch in Tierexperimenten, als menschliche, lebende Organ-Ersatzteillager etc. Allein, was der Mensch will und was diesem von Wichtigkeit & Interesse ist, das zählt, andere Lebensformen eben nichts, wenn sie beispielsweise gerade, wie in Rumänien, das Straßenbild stören.
Es ist geradewegs eine lächerliche, billige und menschenverdummende Ausrede zu behaupten, die Hunde dort stellten ein 'Gesundheitsrisiko' für den Menschen dar, nicht nur, weil bereits über 3000 von ihnen in der Smeura betreut werden. Medizinisch sowie psychologisch ist längst wissenschaftlich erwiesen, dass Tiere geradezu "gesundheitsfördernd" auf den Menschen wirken, seelisch als auch unser Immunsystem trainierend. Tierlicher "Nutzen" kann also auch ganz anders aussehen.
Apropos die Smeura: Dort werden laufend Medikamente, Flohhalsbänder, Futter gebraucht und in Deutschland existieren mehrere Sammelstellen, von wo aus, die benötigten Sachen dann in die Smeura, nach Rumänien transportiert werden.
Tja, schade, dass der jahrelange Protest seitens der Tierschützer in und außerhalb Rumäniens den Hunden dort nun doch nicht hilft, weiter leben zu dürfen, außer den relativ glücklichen Exemplaren bei Ute. Das ist wirklich traurig und es ist verwerflich von den Menschen, die das zu verantworten haben. Übrigens geht man besonders in christlich geprägten Ländern auffallend häufig widerlich mit unseren Mitgeschöpfen um. Hier in der Nachbarschaft habe ich eine tierfreundliche und nette rumänische Bekannte; unsere beiden Hunde mögen sich sehr. Sie wird entsetzt sein über diese Nachricht, so wie ich.
Neues von ZERGportal :
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Bukarest - Das rumänische Parlament hat am heutigen Dienstag einen umstrittenen Gesetzentwurf verabschiedet, der die Tötung streunender Hunde erlaubt. 168 Abgeordnete stimmten dafür, 111 dagegen, 14 enthielten sich.
Tierschützer protestierten und beschimpften Abgeordnete
Tierrechtsorganisationen versammelten sich im Parlament und protestierten mit Plakaten gegen das neue Gesetz. Von der Zuschauerempore soll es "Mörder"-Rufe für die Abgeordneten gegeben haben, die mit Ja stimmten.
Zur Begründung der Parlamentsentscheidungen für die groß angelegte Einschläferungsaktion wurde angeführt, dass die Tiere eine Gefährdung der öffentlichen Gesundheit darstellen.
Der vom Senat bereits zuvor gebilligte Entwurf sieht vor, dass erwachsene Hunde in Tierheimen, die binnen 30 Tagen niemand beansprucht oder adoptiert, eingeschläfert werden können.
Allein in Bukarest wird die Zahl der Streuner auf 50.000 geschätzt.
Weitere Informationen und Protestmöglichkeiten bei Pfotenhilfe Europa:
http://www.pfotenhilfe-europa.eu/aktionen.html
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