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Michaela203 gesperrt Tierprofi
Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 31.05.2007 Beiträge: 5659 Trophäen: 2 'Hall Of Fame' Wohnort: Nürnberg
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Mich würde ja mal dolle interessieren (wie im Bereich Hamster auch - extra Thread schon vorhanden) welche Krankheiten denn in der heutigen Zeit so eigentlich "typisch" für Mäuse sind. Wie man vermeiden kann das Mäuse an diesen Krankheiten erkranken, was man tun kann wenn diese Krankheit auftritt ob es überhaupt Heilungschancen gibt usw. Da meine Farbmausherren jetzt ja auch schon 1,5 Jahre alt sind würde mich natürlich vor allem auch interessieren welche Dinge jetzt normale Alterserscheinungen sind oder was eben Krankheiten sind!
Wer kann mir da helfen? _________________ Freundschaft kann nur zwischen Menschen von gleichem Wert bestehen.
Marie von Ebner-Eschenbach
Freundschaft ist die Verbindung der Seelen.
Voltaire |
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Mimia
Tierprofi
 Geschlecht:  Alter: 25 Anmeldungsdatum: 06.05.2007 Beiträge: 3694 Trophäen: 1 'Hall Of Fame' Wohnort: Nähe Ingolstadt
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So bei den Farmäusen sind die Häufigsten sicher Mycoplasmose und Tumore.
Altersbedingt ist wahrscheinlich nur das sie etwas langsamer werden also gemütlicher. Bei allen anderen Krankheitsanzeichen lieber zum TA gehen. meist ist es schon fast zu spät wenn man die ersten Anzeichen bei den Tieren sehen kann  _________________ „Wer einen Engel sucht und nur auf die Flügel schaut, könnte eine Gans nach Hause bringen.“
Georg Christoph Lichtenberg
http://www.das-maeuseasyl.de |
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Michaela203 gesperrt Tierprofi
Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 31.05.2007 Beiträge: 5659 Trophäen: 2 'Hall Of Fame' Wohnort: Nürnberg
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Also auch Tumore wie bei Ratten? Wie siehts mit Schlaganfällen aus? Weil die kann ich leider immer öfters bei Ratten beobachten! Und eben Atemwegserkrankungen! Bisher sind meine 2 Farbmäuse nie krank gewesen, aber sie sind jetzt eben 1,5 Jahre alt und gehören wohl schon zum älteren Semester! _________________ Freundschaft kann nur zwischen Menschen von gleichem Wert bestehen.
Marie von Ebner-Eschenbach
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Tess
Neuling
 Geschlecht:  Alter: 25 Anmeldungsdatum: 26.02.2009 Beiträge: 33 Wohnort: 49525 Lengerich
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Huhu!
- Atemwegsinfekte
- Tumore
- Parasiten
Das sind so die drei meist vorkommenden Krankheiten bei Farbmäusen.
Atemwegsinfekte müssen stets mit Antibiotika behandelt werden. Das mag jetzt erst hart und übervorsichtig klingen, aber so ist es leider nicht. Im Gegensatz zu uns Menschen verschwinden Atemwegsinfekte bei Ratten und Mäusen nicht einfach so.
Aufgrund der jahrhundertelangen Domestizierung werden die Atemwegsinefkte bei Nichtbehandlung oder bei Behandlung mit falschen Medikamenten, chronisch und am Ende steht ein Erstickungstod.
Auf Atemwegsinfekte deuten stets Atemgeräusche hin. Schnattern, fiepen usw.
Am Besten wirken tun die Antibiotika Baytril, Tetracyclin und Chloromycetin. Sie müssen oral gegeben werden. Manche Mäuse nehmen die Medis mit Leckerlis freiwillig; anderen muss die Medizin direkt ins Mäulchen gegeben werden.
Tumore sind, wie bei Ratten auch, eine normale Alterserscheinung und treten ab einem bestimmten Alter auf. Auch bei wilden Ratten und Mäusen ist das eine normale Alterserscheinung. Da diese aber Fressfeinden oder dem Menschen zum Opfer fallen, ehe sie an Tumoren erkranken können, sehen wir Menschen wilde Ratten und Mäuse recht selten mit Tumoren.
Tumore können oft operiert werden, da sie gutartig sind. Doch die Narkose ist nicht ungefährlich und man sollte immer mit dem Arzt abwägen, um eine OP sinnvoll ist oder nicht.
Erkrankt eine Maus in jungen Jahren an Tumoren, wurde das häufig vererbt und hat nichts mit einer normalen Alterserscheinung zu tun, sondern ist genetisch bedingt. Aus dem Grund sind seriöse, verantwortungsvolle Zuchten auch so wichtig.
Parasiten kommen bei Mäusen ständig vor. Wenn die Tiere Symptome wie Kratzen, Schorfstellen oder Kahlstellen im Fell oder hektische Bewegungsabläufe zeigen, wird es Zeit, einen Tierarzt aufzusuchen.
Die Tiere müssen "gespottet" werden. Das heißt ein Tropfen von einem Antiparasitika wird ihnen in den Nacken gegeben. Das wiederholt man je nach Medikament mehrmals (Anweisung den Tierarztes beachten!).
Bei Nichtbehandlung kann der Befall Auswirkungen auf das Zentrale Nervensystem haben und über kurz oder lang mit dem Tod enden.
Einige Parasiten sind auch auf den Menschen übertragbar, daher sollte schnell und gründlich gehandelt werden. Nach dem "Spotten" sollte natürlich auch der Käfig gründlichst gereinigt werden!
Die besten Antiparasitika sind Ivomec, Stronghold, Dectomax und Advocate.
LG Tess _________________
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Bibi2008
Neuling

Alter: 31 Anmeldungsdatum: 25.04.2008 Beiträge: 22 Wohnort: Lahn-Dill-Kreis
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Leider ist es wirklich so, dass es meistens bei den ersten sichtbaren Anzeichen zu spät ist. Mir sind in den letzten 2 Wochen 2 Mäuse verstorben. Eine lag eines Morgens tot im Käfig, mit verklebten Augen. Am Abend vorher war noch alles normal. Die Erste lag Sonntag morgens schwer atmend im Käfig und war nach 45 Minuten tot. Auch bei ihr erschien am Abend vorher noch alles normal, fressen, klettern usw. Es ist wirklich deprimierend. Wobei ich bei der Zweiten sagen muss, dass ich nicht weiß wie alt sie war, weil sie schon ausgewachsen war als ich sie bekommen habe. Beide Mäuse hatte ich seit nun 6 Monaten.  |
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TimSurland
Faultier
Alter: 22 Anmeldungsdatum: 14.03.2010 Beiträge: 4
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