Entscheidung: Einschläfern?

Wenn's den Kaninchen mal nicht gut geht...




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Flöckchen
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Beitrag von Flöckchen » 31.08.2009, 11:16

mh..mittlerweile geht es ihm wieder schlechter..
Er hat zwar ne zeitlang wieder recht gut gefressen, aber immer so von oben runter, die Karotten wurden also nich von einem Ende zum anderen gefressen, sondern wurden so flachgeknabbert. Und das war kurz vor der 1. Zahn-OP vor ein paar Jahren genauso..
Außerdem hat er vermutlich Milben, er hat am Bauch und am Rücken viel Fell weggekratzt, sieht echt bös aus..
Er kommt auch nich mehr aus seinem Häuschen raus (früher war er nie drin), er hat ziemlich abgenommen, man spürt jetzt richtig die Wirbelsäule und er sieht ziemlich alt aus. Laufen tut er demnach auch nicht mehr viel, es sieht nicht so aus als hätte er Probleme dabei, aber er tut es trotzdem nicht, vielleicht hat er Schmerzen .. Er geht auch nich mehr von alleine aus dem Käfig wie früher, hatten ihm ja sogar n Leiterchen gebaut, dass er anfangs auch gut benutzt hat, aber mittlerweile hoppelt er auch nich mehr rum, wenn man ihn raussetzt.
Auf sein Klo schafft er es auch nich mehr, früher hat er da immer reingemacht ..mittlerweile muss ich immer das Streu im ganzen Käfig wechseln, weil alles vollgepinkelt ist ..

Ist es bei den Tieren heutzutage nicht wie bei den Menschen? ..man kann noch so viel rumdoktern, dass man immer weiterlebt, obwohl jegliche Lebensqualität längst auf der Strecke geblieben ist?
In der freien Wildbahn wäre er nie so alt geworden..und eigentlich glaube ich nicht, dass ich ihm noch einen Gefallen tue, wenn ich ihn jetzt immer wieder zum Tierarzt schleppe, er hat da immer solche Angst, schon beim Autofahren..
Ich denke, es ist vielleicht an der Zeit, ihn nicht weiter zu quälen ..

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Beitrag von Verena » 31.08.2009, 11:35

Hm es ist immer schwierig den richtigen Punkt zu finden ab dem man einschläfert...

So lange er nicht nur noch in der Ecke sitzt und auch nicht mehr frisst würde ich es denke ich nochmal versuchen.

Lass ihn halt nochmal durchchecken vom TA, allgemein und auch die Zähne und dann könnt ihr ja gemeinsam entscheiden wie es weitergeht.
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Beitrag von Flöckchen » 31.08.2009, 14:13

naja, fressen tut er noch..aber ansonsten sitzt er nur noch im Häuschen eben.
Werden demnächst zum Tierarzt gehn und dort dann mal weitersehn.

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Beitrag von Flöckchen » 07.09.2009, 19:05

War gestern mit ihm beim Tierarzt in der Notfallsprechstunde..
Als ich ihn morgens misten wollte und sein Häuschen hochgehoben hab (er macht nur noch da rein) ist er ganz panisch im Stall rumgerannt, also richtig. Dabei hat er sein rechtes Hinterbein stark geschont und er war so daneben, dass er noch mit dem Kopf voll gegen die Holzraufe gedüst ist.
Der Anblick war so schmerzlich, dass mir gleich die Tränen gekommen sind..
Haben uns dann so schnell es ging ein Auto besorgt und sind zum Tierarzt. ..zwar zu einem, den ich nich mochte, aber der einzige bei uns, der sonntags offen hat. Die hat dann gesagt, dass er richtig schlimm Milben hat und dass das am Bein wäre, weil er sich so aufgekratzt hätte..Sie hat ihm ein Mittel in den Nacken gemacht und mir ne Salbe mitgegeben zum Eincremen.
Heute musste ich ihn wieder saubermachen, weil es schon morgens ganz übel gerochen hat im Zimmer (er macht ja schon n Weilchen nich mehr ins Klo, aber so schlimm war es nie).
Als ich das Häuschen dann rausgemacht is er reelativ ruhig geblieben im Vergleich zum Vortag, als ich es aber wieder reingemacht hab, is er wieder dermaßen losgerannt, dass er hingefallen ist und nur noch ganz schnell geschaufelt und gestrampelt hat und ich ihm erst wieder aufhelfen musste..ob das wirklich nur von den Milben kommt, bezweifel ich, er scheint gar keine Kraft mehr zu haben..

Es is wohl wirklich keine leichte Entscheidung und es zieht sich auch irgendwie brutal hin..aber ich werd ihn wohl diese Woche einschläfern lassen ..

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Beitrag von Verena » 07.09.2009, 21:46

Ochje das hört sich ja nicht so gut an - tut mir leid für euch :-(

Parasiten können einem Kleintier schon ganz schön zu schaffen machen das stimmt. Oft verlieren sie deswegen sogar an Gewicht und wenns juckt ist es natürlich auch schlimm für die Süßen.

Aber trotzdem dieses Taumeln und umfallen hört sich eher nach was anderem noch an. Evlt. ist es ja E.cuniculi oder was im Gehirn.
Hast du denn einen TA der Kleintiererfahren ist und zu dem du nochmal gehen kannst.

Ich drück die Daumen!

Wirst schon die richtige Entscheidung treffen....
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Beitrag von Flöckchen » 08.09.2009, 13:17

Naja, heut Nachmittag gehn wir zu dem guten Tierarzt bei uns und werden ihn einschläfern lassen.
Das hat so keinen Sinn mehr. Ich muss ja nach dem Besten für ihn schauen und nich nach dem Besten für mich, natürlich würd ich ihn lieber noch behalten, aber das is einfach kein Leben mehr, das er führt..

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Beitrag von Flöckchen » 08.09.2009, 20:35

naja, die Tierärztin hat mir angeboten, es nochmal 24Stunden zu versuchen, sie hätte ihm dann nochmal was wegen den Milben gegeben, was zum Appetit anregen usw.
..Hab ihn einschläfern lassen..er hat lange gekämpft..
Jetzt ruht er friedlich und ist seine Qualen endlich los.

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Beitrag von Stephanie » 14.09.2009, 11:41

Oh je, schade, daß er es nicht geschafft hat! :-(

Aber nach allem, was Du geschrieben hast, war es wohl auf jeden Fall das gnädigste, so schwer die Entscheidung auch immer fällt.

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Beitrag von Htammin » 20.12.2014, 03:31

Bei meiner Betty müssen auch so 3 bis 4 Mal im Jahr die Zahnspitzen entfernt werden.

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